Musterfeststellungsklage

Seit 01.11.2018 existiert in der Zivilprozessordnung die Musterfeststellungsklage Musterfeststellungsklage. Sie stellt einen neuen Weg dar, wie Schadensersatzansprüche von Autokäufern gegen Autohersteller wegen illegaler Abschalteinrichtungen (Dieselskandal) festgestellt werden können. Die erste Klage dieser Art ist Ende 2018 gegen die Volkswagen AG eingereicht worden. Sie verfolgt das Ziel der gerichtlichen Feststellung, dass die Volkswagen AG Autokäufer vorsätzlich in sittenwidriger Weise mit Software-Manipulationen geschädigt hat und deshalb dem Käufer Schadenersatz schuldet.

Zwar ist die Eintragung Betroffener des VW-Abgasskandals in das Klageregister kostenlos und verhindert die Verjährung des Schadenersatzanspruchs gegen die Volkswagen AG. Allerdings müssen Betroffene im Erfolgsfall Individualklage, wofür ein Anwalt benötigt wird, einreichen. Weshalb sich die Frage stellt, ob VW-Kunden nicht sofort eine individuelle Klage gegen Volkswagen einreichen sollten. Denn je länger das Musterverfahren mit ungewissem Ausgang andauert, desto geringer könnte letztlich der Schadensersatz gegen VW ausfallen.

Widerruf der KfZ-Finanzierung und Schadensersatz sind nebeneinander möglich! Sichern Sie sich deshalb zweifach ab. D.h., der Musterfeststellungsklage können Sie sich auch dann anschließen, wenn für Sie der Widerruf der Autofinanzierung erklärt wird oder wurde.

Auch eine von Ihnen individuell eingereichte Klage z.B. gegen den Autoverkäufer oder den Hersteller hindert nicht Ihre Beteiligungsmöglichkeit an der Musterfeststellungklage.

Wenn Sie diesbezüglich Beratung wünschen, nehmen Sie Kontakt auf



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